22.12.2012 Deutsch English

Tipps für Touristen

Abbildung [1]: Gut, gut, die Robben am Pier 39 sind nicht schlecht.

Michael Wir wohnen jetzt ja auch schon geschlagene 16 Jahre in San Francisco und kennen uns schon recht gut aus in der Stadt. Wir bekommen hin und wieder Besuch von deutschen Bekannten, die dann oft wissen wollen, was sie in der Stadt anstellen sollen. Da rollen wir natürlich mächtig mit den Augen, wenn die Besucher das abartige Touristenneppzentrum "Fisherman's Wharf" ansteuern, aber wir haben es mittlerweile aufgegeben, die Leute zu belehren. Scheinbar steht "Fisherman's Wharf" immer noch in den gängigen Reiseführern und wenn man in Deutschland Freunden erzählt, dass man im Urlaub in San Francisco war, muss man wohl irgendwie bestätigen, dass man auf der Touristenmeile war und Clam-Chowder-Suppe aus einem ausgehöhlten Brotlaib gegessen hat. Gehört wohl irgendwie dazu. Aber über die Jahre haben wir eine Liste mit Attraktionen zusammengestellt, die wir selbst auch noch interessant finden, und diese Liste mit bekannten Highlights und vielleicht sogar einigen Geheimtipps wollen wir euch heute unterbreiten.

Abbildung [2]: Von Crissy Field kann man schön auf die Stadt sehen.

Cable Car fahren. Am Powell erst ein Tages- oder Wochenticket für die gesamten Verkehrsbetriebe für Touristen am Kiosk links in der Nähe der Geldautomaten der Bank of America kaufen. (Nachtrag 2014-06-08: Den "1/3/7-Day Visitor Pass" gibt's jetzt nicht mehr am Kiosk, sondern am Fahrkartenautomaten.) Sehr früh einsteigen, denn ab neun bildet sich eine lange Schlange mit teilweise mehr als einer Stunde Wartezeit. Bis zur Wharf fahren. Die Wharf selbst lohnt eigentlich nicht, Touristen lassen sich aber nicht davon abbringen, dort herumzuschauen.

Abbildung [3]: Der Stadtstrand "Ocean Beach" mit dem "Cliff House".

Nach Crissy Field fahren. (Oder für Wanderlustige: von der Wharf aus etwa 4km hinlaufen) und etwa 2km bis zur Golden Gate Bridge an der Bay entlang schlendern. Auf die Brücke rauf, auf dem Fußweg bis zum ersten Pfeiler gehen (oder auch ganz rüber). Alternativ bei "Blazing Saddles" an der Wharf ein Rad mieten und die Tour radeln.

Abbildung [4]: Am Stadtstrand "Ocean Beach" liegen hunderte dieser "Sand Dollars" herum.

Barfuß am Ocean Beach durch den Sand laufen. Entweder etwas südlich vom Cliff House loslegen (oder weiter südlich an der Endstation "Ocean Beach" der Straßenbahn N-Judah) und nach Süden laufen (soweit die Füße tragen) oder auf Höhe der Sloat Street (etwa 3km weiter südlich) parken und nach Norden laufen. Muscheln und Sand Dollars sammeln.

Abbildung [5]: Die Mission Street im mexikanischen Stadtteil "Mission".

Durch die Mission (mexikanisches Viertel) wandern. Eventuell in einer Taqueria einkehren und einen Burrito oder Tacos essen. Gut sind die Läden, vor denen die meisten Leute anstehen. Empfohlen: "La Taqueria" (2889 Mission Street), "Papalote" (3409 24th Street). Empfohlene Wanderstrecke: Auf der 24th Street von der Potrero Street bis zur Valencia Street. Auf der Balmy Street (kleine Gasse zwischen Harrison St und Treat Ave) kurz reinschauen, dort sind schöne Murals (Wandmalereien). Auf der Valencia St. von der 24th Street bis zur 16th St. die teilweise hippen/verrückten Läden abklappern. Mutige gehen ganz vor bis zur Market und sehen auf Höhe der 14th ziemlich heruntergekommene Strecken. Alternative: vorher rechts auf die 16th St. abbiegen und eine Kneipe aufsuchen. Oder: Zeitgeist-Bar/Biergarten auf der Valencia St., Querstraße 14th Street.

Abbildung [6]: "Murals" genannte Wandmalereien im Stadtteil "Mission".

Die Alcatraz-Tour machen. Aber die Fähre Wochen (!) vorher buchen!

Durch den Golden Gate Park auf gemieteten Roller Blades bladen.

Im Hippie-Viertel Haight-Ashbury auf der Haight Street von der Ashbury Street zum Golden Gate Park laufen. Tolle Läden mit gebrauchten und neuen Hippie-Klamotten. Schallplatten(!)läden. Jugendliche Ausreißer aus allen US-Bundesstaaten lungern auf dem Gehweg rum.

Abbildung [7]: Weinreben im Napa Valley.

Mit dem Mietauto nach Napa Valley oder Sonoma Valley fahren. Dauert etwa 1.5 Stunden einfach, viele Weingüter, die Weinproben anbieten, allerdings mittlerweile fast überall kostenpflichtig. Gute (aber teure) Restaurants, für Liebhaber guten amerikanischen Essens: Rutherford Grill.


 
 
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Letzte Änderung: 08-Jul-2026