(Angelika) Jeder Gläubige der buddhistischen Richtung "Shingon" (und auch japanische Buddhisten anderer Richtungen) möchten auf dem Friedhof in Koya-san, dem Hauptsitz der Shingon-Richtung, beerdigt sein. Und wenn nur eine Haarlocke, Fingernägel oder Teile der Asche des Verstorbenen die letzte Ruhestätte auf diesem Friedhof finden.
Sie glauben, dass sie dadurch in erster Reihe stehen, wenn "Kobo Daishi", ihr verehrter und verstorbener Priester sowie Gründer der Shingon-Richtung, der nach ihrem Glauben nur in tiefster Meditation verharrt, auf den zukünftigen Buddha trifft und beide zur Welt zurückkehren. Der Friedhof ist riesig. Es gibt Grabsteine soweit das Auge reicht. Große japanische Firmen wie Sharp, Nissan, die Kaffeefirma UCC haben Firmengrabstellen für ihre Angestellten gesichert.
So stießen wir zum Beispiel auf eine große Kaffeetasse auf der Grabstelle der Kaffeefirma und eine Rakete, die eine andere Firma repräsentierte: Sozialleistungen für Arbeitnehmer auf japanisch.
Das war der Urlaub! Wir sind schon wieder zurück in San Francisco und arbeiten wie die Wilden. Bis bald! Eure Abenteurer:
Michael und Angelika